Es gibt mehrere Arten von Doping, die man grob in drei Gruppen aufgeteilen kann:

1. Kurzfristig wirkende Mittel (werden kurz vor oder während des Wettkampfs eingenommen).
Mit diesen kann der Sportler in kurzer Zeit mehr Kräfte freisetzen.

a) Stimulanzien:
Diese Stoffgruppen stimulieren die Aktivität des Zentralnervensystems, sie wirken wie Aufputschmittel. So steigern sie die motorische Aktivität, erhöhen die Risikobereitschaft und damit auch das Gespür für die natürliche Leistungsgrenze. (z. B. Amphetamine, Kokain, Ephedrin und Koffein in hohen Mengen)


b) Narkotika:
Narkotika unterdrücken den Muskelschmerz.

- Beta-Blocker:
Beta-Blocker werden z.B. beim Schießen zur Beruhigung eingesetzt. Da sie die Herzfrequenz senken, wirken sie auf andere Sportarten leistungshemmend und werden z.B. in Ausdauersportarten nicht überprüft.

- Diuretika:
Diuretika werden eingesetzt, um durch gezielte übermäßige Entwässerung Körpergewicht zu verlieren (z.B. in Sportarten, die nach Gewichtsklassen gewertet werden). Außerdem werden diese Medikamente eingesetzt, um mit einer erhöhten Harnmenge andere Dopingmittel zu verschleiern.

2. Langfristig wirkende Mittel.
Hormone, mit denen man vor allem Muskelmasse aufbaut

a) Anabole Steroide:
Diese Hormone wirken ähnlich wie das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Es beeinflusst den Muskelaufbau und wirkt euphorisierend, weshalb es viel im Hochleistungs- und Fitnesssport eingesetzt wird.

b) Peptidhormone:
Hier wirkt das Wachstumshormon Somatropin, dass auch Muskeln aufbaut, aber schwerer nachzuweisen ist. Zu dieser Gruppe gehört auch das in den Nieren gebildete Hormon Erythropoetin (EPO), dass die Zahl der roten Blutkörperchen steigert und die Ausdauerleistungsfähigkeit erhöht.

3. Blutdoping

Bei dieser Methode führt man vor dem Wettkampf Eigenblut oder Fremdblut in den Körper ein, durch dessen Zufuhr man die Sauerstofftransportkapazität erhöht und somit die Leistung in Ausdauersportarten fördert.